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Berufliches Qualifizierungsnetzwerk für Migrantinnen und Migranten in der Sächsischen Schweiz

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BQN Sächsische Schweiz

Das BQN Projektvorhaben fokussiert auf Kernprozesse, die wesentlichen Einfluss haben auf den beruflichen Werdegang Jugendlicher mit Migrationshintergrund sowie die Integration dieser Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit.


Dabei wird konsequent auf Arbeitsergebnissen der BQN-Vorphase aufgebaut. Die im Landkreis Sächsische Schweiz bereits entwickelte Infrastruktur wird genutzt und ausgebaut.


BQN Sächsische Schweiz arbeitet in folgenden Handlungsfeldern:
  1. Die lokale und regionale Situationsanalyse wird mit Blick auf die Situation der betroffenen Jugendlichen, der Akteure im Qualifizierungs- und Berufsfeld und vorhandener Strategien zur beruflichen Integration fortgesetzt. Im Projektverlauf werden statistische Daten zur Situation erhoben, relevante rechtliche Grundlagen dokumentiert, lokale Akteure portraitiert und good practice Beispiele der Zielgruppe dargestellt.
  2. Das Handlungsfeld Übergang Schule-Beruf bildet einen Schwerpunkt des BQN Sächsische Schweiz. Nach Beschreibung der IST- Situation aus Sicht der Jugendlichen werden angewandte Verfahren der Kompetenzermittlung, betriebliche Praktika und berufliche Beratung erfasst, die Prozesse beschrieben und gemeinsam mit den Akteuren Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung erarbeitet.
  3. Das Handlungsfeld Ausbildungsplatzakquisition zielt auf die Entwicklung von Strategien zur interkulturellen Öffnung von Behörden, Freien Trägern und ausgewählten Betrieben. Neben der Darstellung des derzeitigen Zustandes zur interkulturellen Öffnung werden Problemfelder und good-practice Beispiele analysiert sowie ein Methodeninventar dazu erstellt.
  4. Innerhalb des Handlungsfeldes Kommunal- und Landespolitik wird die Abstimmung zu Aktivitäten und Angeboten der Region auf Grundlage der Bedarfe angeregt. Die Eigenaktivität der Migrantinnen und Migranten soll über Information und Integrationsangebote erhöht werden.

    Der Besonderheit der deutsch tschechischen Grenzregion wird im BQN Rechnung getragen. Geplant ist ein Knowhow Transfer in der Euroregion Elbe/Labe.
  5. Im Handlungsfeld Bildungspolitik wird der Ausbau der begonnenen Theorie-Praxis Verzahnung stattfinden.

    Weiterhin ist die Zusammenarbeit mit den Kammern IHK und HWK dahingehend geplant, dass die Anwendung des „Qualifizierungspasses“ erprobt werden soll bzw. modulare Ausbildungswege für die Zielgruppe gefunden werden sollen.
  6. Bedingt durch Tendenzen von Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit in der Region wird einer soliden Öffentlichkeitsarbeit besondere Bedeutung beigemessen.

    Geplant sind Informationsveranstaltungen, Zwischenbilanzen und Vorträge in Schulen, Wohngebieten, Gremien und den regionalen Arbeitskreisen.